Ferien fertig los...(Zeltlagerbericht 2008)
In diesem Jahr waren
Stockheimer und Gerolzhöfer Pfadfindern in Fornbach bei Coburg auf einem
gemeinsamen Lager.
Gleich am ersten Feriensamstag ging es los. Wenn schon
Ferien dann richtig. Gleich Mutti und dem Papi einen Kuss auf die Wange
gedrückt und weg. Der Rucksack und die Sachen standen schon gepackt bereit und
das Wetter ließ sich auch nicht lumpen. Halt der Angelschein bei den Jupfis
durfte nicht fehlen, denn diese wollten das gesamte Lager mit Fisch versorgen.
Was für Aussichten!
Fräulein Schnatterschnute wusste immer was!
Der erste Tag ging wie immer mit
dem Lageraufbau drauf und wer die Leiterjurte gesehen hatte der wusste, dass es
am nächsten Tag bestimmt einen weiteren Workshop geben würde. Dieser hieß:
„Rettet die Leiterjurte“. Zum Glück schlafen Wölflinge in den bewährten
Weißzelten „Sudan“ und wie der Name schon sagt, dort ist es trocken.
Am Montag einem Regentag
besuchten wir das Nautiland in Sonneberg. In diesem Meeresaquarium gab
es Haie, Rochen, kleine Nemos und genug andere Fische zu bestaunen. Unsere Jungpfadfinder
trafen dort die Entscheidung am Folgetag zum Angeln zu gehen. Schon in der
Nacht gingen diese los um mit Knicklichtern den Karpfen nachzustellen.
Von der Sonne wurden wir am
Dienstag geweckt. Diesen schönen Tag verbrachten wir auf dem Gelände der
ehemaligen Landesgartenschau dem Freizeitpark „Villeneuve sur Lot“ in
Neustadt/Coburg. Am Abend öffnete das Kinderpostamt und es wurden zahlreiche
Briefe an die Eltern geschrieben, die unser Feuerwehrpostbote mit in die Heimat
nahm.
Beim Sonnenbaden im Schwimmbad.
Die Zinselhöhle bei
Meschenbach wurde am Mittwoch unser Ziel. Dort konnten die Kinder in
kleinen Gruppen mit Helm, Stiefeln und Kopflampe ausgestattet einen Gang durch
die Höhle wagen. Die Wände und Decken waren mit glänzenden Kalksintern bedeckt
und mit niedlichen Stalaktiten und fledermausartigen Gehängen verziert. Der
Fantasie der Kinder blieb es überlassen, in den Sinterbildungen eine großen
Löwenkopf oder den riesengroßen Kopf eines Jagdhundes zu erkennen.
Donnerstag war Schwimmbadtag,
denn der Tag war so heiß, dass man nichts besseres mit ihm anstellen konnte.
Dafür zog es sich am Abend so zu, das wir schon an einen Gewittersturm dachten.
Aber das Unwetter tobte sich zum Glück anderswo aus und wir blieben verschont.
Der Freitag stand unter dem
Motto: Steinzeit. In einem Stationenspiel konnten kleine Gruppen sich im Mammut
jagen, Keulenschlagen, Kriegsbemalung, Feuermachen, Höhlenmalen und vielem mehr
messen. Beim Lagergottesdienst ließ unsere Kuratin die Woche noch einmal Revue
passieren. Der Bunte Abend mit der Siegerprämierung beendete eine
ereignisreiche schöne Lagerwoche.
Wilde Höhlenmenschen
Am Samstag hieß es dann Abschied nehmen und Zelte packen. Der ein oder
andere Wölfling soll noch in Kriegsbemalung gewesen sein, das glaube ich aber
nicht. Es muss eine Friedensbemalung gewesen sein, denn wir hatten in diesem
Jahr keinen Zickenkrieg.
Herzlichen Dank möchten wir noch den Eltern sagen,
die sich bereit erklärten Fahrgemeinschaften für die Hin- und Rückfahrt zu
organisieren, nur so können wir die Kosten im Rahmen halten. Vergelt’s Gott.
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